implus Spezialthemen: Demografie, Work-Life-Balance und Suchtprävention

Der demografische Wandel in Deutschland
Handlungsfelder für Personalpolitik, Personalmarketing und Personalentwicklung

Ausgangslage:

Der demografische Wandel ist unumkehrbar und hat bereits gravierende Auswirkungen auf Unternehmen und Organisationen ausgelöst.

  • Fach- und Führungskräfte sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr in einem ausreichenden Maße vorhanden
  • Die Altersstruktur der Belegschaft verändert sich - die Generation 50+ stellt einen immer höheren Anteil an der Gesamtbelegschaft
  • Die Fluktuation der jüngeren und qualifizierten Fach- und Führungskräfte steigt; die Bindungswilligkeit sinkt.

Unser Leistungsangebot, damit Ihr Unternehmen demografiefest wird: 

  • Analyse der Alters- und Kompetenzstruktur, Definition daraus abzuleitender Handlungsfelder 
  • Information der Führungskräfte und Arbeitnehmervertretungen über die Zahlen, Daten und Fakten der demografischen Entwicklung und die sich daraus ergebenden Auswirkungen
    - Unterstützung bei der strategischen Ausrichtung der Personalpolitik
  • Entwicklung und Implementierung von Konzepten zum Personalmarketing / Personalrecruting
  • Neuausrichtung der Personalentwicklung durch die veränderten demografischen Rahmenbedingungen
    - Implementierung von Programmen zur Potenzialerkennung, -förderung und -entwicklung
    - Gestaltung von Nachwuchsförder- und Traineeprogrammen
    - Zielgruppenspezifische Förderung und Entwicklung bestimmter Mitarbeitergruppen, z.B. Frauenförderung zur Wiedereingliederung nach der Babypause,
      Integration ausländischer Mitarbeiter und Schaffung interkultureller Kompetenzen 
    - Qualifizierung älterer Mitarbeiter, Ausrichtung der Qualifizierungsprogramme auf den Prozess des lebenslangen Lernens 
  • Konzeption und Umsetzung von Mitarbeiterbindungsprogrammen

Seminarmethode:

Referat, Gruppenarbeit, Diskussion, Fallstudie, Praxissimulation

Work - life - Balance
Ausgangslage:

Work-life-Balance schafft durch seine Maßnahmen einen fairen Interessensausgleich zwischen den Mitarbeiterbedürfnissen - unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lebenssituation - und den betrieblichen Anforderungen. Work-life-Balance unterstützt die Bemühungen des Gesundheitsmanagements und stellt ein erfolgswirksames Instrument der Personalbindung und -rekrutierung dar. Die Bemühungen zur Reduzierung der Auswirkungen des demografischen Wandels werden dadurch nachhaltig unterstützt.

Unser Leistungsangebot: 

  • Unterstützung bei der Einbindung von Work-life-Balance in die strategische Personalpolitik 
  • Klärung eines Handlungsrahmens für Work-life-Balance-Maßnahmen
  • Analyse der Bedarfssituation für Work-life-Balance als Basis zur Definition individueller oder zielgruppenspezifisch ausgerichteter Maßnahmen
  • Konzeption von flexiblen Jahresarbeitszeit- oder Lebensarbeitszeitmodellen und deren Einführung
  • Betreuung besonderer Zielgruppen, z. B.
    - Neueingestellte Mitarbeiter
    - Ältere Mitarbeiter
    - Berufstätige Frauen oder Männer mit Kindern
    - Integration ausländischer Fach- und Führungskräfte in das Unternehmen und dessen kulturelles Umfeld
    - Gestaltung von Frauenförderprogrammen bei Rückkehr von Mitarbeiterinnen aus der Babypause 
  • Konzeption von Modellen, die bestimmte persönliche Lebensphasen (Kindererziehung, Pflege von Angehörigen etc.) mit den Anforderungen des Berufs in Einklang bringen
  • Unterstützung bei der Einführung von Sport- und Kinderbetreuungsprogrammen
Suchtprävention als Führungsaufgabe
Zielgruppe:

Geschäftsführer, Personalleiter, Führungskräfte, Personal-/ Betriebsräte

Seminarinhalte:

Mitarbeiter mit Suchtproblemen zeigen am Arbeitsplatz signifikante Auffälligkeiten im Sozial- und Leistungsverhalten. Sie sind auf Dauer nicht mehr in der Lage, ihren Arbeitsvertrag zu erfüllen und benötigen die intensive Betreuung und Unterstützung der Führungskraft. Immer mehr Unternehmen antworten darauf mit professionellen Maßnahmen zur Suchtprävention. Das Ziel heißt: "Helfen statt kündigen!".
Die Teilnehmer lernen, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes "Betriebliche Suchtprävention", in einer konsequenten Gesprächsabfolge (Interventionskette) die notwendigen Gespräche mit auffälligen Mitarbeitern zu führen. Gleichzeitig erweitern sie ihre soziale Kompetenz im Umgang mit "schwierigen Mitarbeitern".

Unser Leistungsangebot: 

  • Alkohol- und Medikamentenkonsum am Arbeitsplatz
    - Konsumverhalten von Alkohol im Unternehmen
    - Medikamentenmissbrauch am Arbeitsplatz
    - Krankheitsentwicklung / verschiedene Suchtformen
  • Auswirkungen auf die Mitarbeiter und auf das Unternehmen
    - Auffälligkeiten bei Mitarbeitern im Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch
    - Betriebliche Co- Abhängigkeit
    - Klärung arbeitsrechtlicher Fragen
  • Umgang mit Mitarbeitern, die durch ihr Fehlverhalten am Arbeitsplatz aufgefallen sind 
    - Aufgaben und Verantwortung der Vorgesetzten
    - Rolle und Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen (Personal-/Sozialabteilung, betriebsärztlicher Dienst etc.) und des Betriebs-/Personalrates
  • Führen von Mitarbeitergesprächen im Rahmen der Interventionskette
    - Vorbereitung der Gespräche
    - Übungen zur Gesprächsführung anhand von Fallbeispielen
  • Anforderungen an das Gesamtkonzept eines betrieblichen Präventionsprogramms

Seminarmethode:

Referat, Gruppenarbeit, Diskussion, Praxissimulation, Fallbearbeitung

 

Abbau krankheits- und motivationsbedingter Fehlzeiten
Zielgruppe:

Führungskräfte mit Personalverantwortung

Seminarinhalte:

Ein effizientes Fehlzeitenmanagement ist wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements. Dadurch können krankheitserzeugende, betriebliche Ursachen erkannt und beseitigt werden. Durch geeignete Maßnahmen und eine differenzierte, situative Gesprächsführung werden motivationsbedingte Fehlzeiten erkannt und diesen entgegen gesteuert.
Die Teilnehmer lernen Ursachen und Auswirkungen krankheits- und motivationsbedingter Fehlzeiten in Unternehmen und Verwaltungen kennen und erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, Fehlzeiten nachhaltig zu senken.
Sie erwerben die Fähigkeit, "Rückkehr- und Fehlzeitengespräche" erfolgreich und situationsorientiert zu führen.

Unser Leistungsangebot: 

  • Ursachen krankheitsbedingter Fehlzeiten
    - in der Person des Mitarbeiters
    - betrieblich bedingte Ursachen
    - externe Einflüsse und Ursachen
  • Auswirkungen von Fehlzeiten auf das Unternehmen, den Vorgesetzten und die Mitarbeiter
  • Fehlzeitenerfassung und -kontrolle
  • Die wichtigsten rechtlichen Aspekte hoher und häufiger Fehlzeiten
  • Möglichkeiten des Unternehmens und der Vorgesetzten zum Abbau von Fehlzeiten
    - Darstellung eines in der Praxis erfolgreich erprobten Konzeptes zur Fehlzeitenreduzierung
  • Einfluss der Mitarbeiterführung und der Arbeitsplatzgestaltung auf das individuelle motivationsbedingte Fehlzeitenverhalten der Mitarbeiter
  • Situatives Training von Rückkehr- und Fehlzeitengesprächen

Seminarmethode:

Referat, Gruppenarbeit, Diskussion, Gesprächsübungen mit Videoeinsatz und anschließender Analyse, Praxissimulation

Mehr Informationen finden Sie hier!

 

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